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Großes Grillen in der Thodraschlucht

Der Text stammt heute von Wolfgang, die Bilder auch ( www.wbrell.de ).

Heute ist der letzte Tag bevor es in den Sand geht. Eigentlich sollte ein Lamm im Lehmbackofen gegart werden, aber das kann leider nicht stattfinden, da kein funktionsfähiger Backofen vorhanden ist. Es war alles vorbestellt, aber die göttliche Vorsehung verwehrte uns wohl den Ofen. So ist es halt in Afrika - nur nicht aufregen!
Das Essen wurde trotzdem gerettet: erst gab es den Vorschlag Kartoffelpuffer für alle zu machen, aber es kam noch viel besser. Ruth und Manfred, die mitreisenden Restaurantbesitzer aus Niederösterreich, befanden, daß es doch Lamm (zu den Kartoffelpuffern) geben müsste. Es wurden also Lammkeulen und diverse Zutaten besorgt und die werden heute zubereitet.

Ruth und Manfred haben uns eingeladen.
Zwei Drittel der Reise sind nun vorbei und es wird Zeit für unsere subjektive Zwischenbilanz:
Am 2.2. traf sich eine bunt zusammengewürfelte Truppe in Tarifa, um zusammen durch Marokko zu reisen. Ich möchte dazu an dieser Stelle bemerken, daß wir (und nicht nur wir) bislang keinerlei Gruppenreisen unternommen haben und deswegen auch ein wenig skeptisch waren, ob das klappt.
Um es gleich vorweg zu sagen: es klappt bestens. Wir sind alle unterschiedlich aber jeder respektiert den anderen und es fällt auch niemand unangenehm auf. Auch ich hatte vorgestern mal einen kleinen Durchhänger, aber das legte sich nach kürzester Zeit. Es gibt jeden Tag eine Besprechung, bei der uns von Christian mitgeteilt wird, was an Programm möglich und/oder empfehlenswert ist. Jeder kann danach für sich festlegen, ob er mitmachen will oder nicht. Es gibt keinen (Gruppen-)Zwang. Die Fahrstrecken bewältigt jeder nach seinem eigenen Gutdünken, in seiner eigenen Geschwindigkeit und mit den Zwischenstopps, die er machen will. Abends trifft man sich dann auf den Stellplätzen. Wir unternehmen auch gerne, in wechselnden Gruppen etwas miteinander. Meistens dreht es sich dabei aber um gemeinsames essen gehen. Das mit dem Abnehmen klappt leider nur bedingt, dazu schmeckt es viel zu gut. Bislang hat sich weder jemand verfahren noch sonstige größere Probleme unterwegs gehabt, fast. Leider hatte ein Paar einen Schaden am Fahrzeug (das frisch aus der Inspektion kam)  und musste in Agadir in die Werkstatt. Offensichtlich sind aber die hiesigen Mechaniker nicht in der Lage, den Schaden zu reparieren. So wird dann wohl der ADAC den Rücktransport organisieren.

Morgen geht es weiter in die Sand-Sahara und danach durch den hohen und mittleren Atlas wieder gen Tanger, zur Fähre. Wir werden natürlich weiter von unseren Abenteuern berichten. Bislang, so glauben wir, hat es jedem Reiseteilnehmern gut bzw. sehr gut gefallen. An dieser Stelle auch ein Dank an die Reiseleiter Eva und Christian.

Um 15 Uhr gab es dann das gemütliche Beisammensein mit Speisen und Getränken. Wir ließen es uns bei gegrilltem Lamm und vielen anderen Leckereien gut gehen. Nochmals vielen Dank an Ruth und Manfred www.langegger-hof.at .

Wenn ihr in Niederöstereich unterwegs seid: kehrt dort ein und lasst euch verwöhnen. Wenn sie dort nur halb so gut kochen wie hier dann lohnt es sich schon!
Zum heutigen Abschluß noch ein paar Bilder vom „Happening“:

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Kommentare: 2
  • #1

    Eva (Samstag, 24 Februar 2018 16:15)

    Toller Blog-Text :) Vielen Dank Wolfgang!

  • #2

    Christel und Bernd (Donnerstag, 01 März 2018 03:14)

    Immer spannend zu lesen. Vielen Dank. Wir haben Euch gerne verfolgt!

Unsere Mitfahrer sagen:

"Euer Konzept 'So viel Leitung wie nötig und so viel Freiheit wie möglich' entsprach voll unserem Anspruch." 

Nicole & Achim aus München

 

"Wir sehen die Menschen in Marokko jetzt mit anderen Augen... es ist ein sehr freundliches und kontaktfreudiges Volk!"

Suzanne & Giancarlo aus der Schweiz

 

"Die Tour war super. Der Wechsel von Aktion und Ruhe, Städtetrubel und Abgeschiedenheit in der Natur, das Zusammentreffen mit Einheimischen, die kulinarischen Höhepunkte - alles war gut ausgewählt und wohl organisiert. Wir hätten viel versäumt ohne Euch!"

Jule und Hans