Balkan-Tour

Serbien - Mazedonien - Nordgriechenland - Albanien - Montenegro

Termin

 

09. August - 01. September 2019

Preis

 

€ 2180,-*

*Für ein Wohnmobil inkl. zwei Personen

Für Einzelfahrer € 1830,-

Für Wohnwagengespanne zusätzlich €150,-


Kommen Sie mit auf eine geführte Wohnmobiltour durch den West-Balkan. Diese für Wohnmobilisten weithin unbekannte Region (Serbien, Mazedonien, Albanien, Kroatien und Montenegro) hat jede Menge zu bieten und ist einwandfrei mit dem Womo zu bereisen. Wir besuchen Skopje, Tirana, Berat und Gjirokaster. die Ausgrabungsstätten Lychnidos, Butrint und Apollonia sowie die Nationalhelden Albaniens und Montenegros. Wir erleben einzigartige Natur am Ohrid-See, am Prespa-See sowie am Shkoder-See, haben tolle Ausblicke auf den Kotor-Fjord, die Adria-Küste und das Ionische Meer und wollen hoch hinaus in die einsamen Bergwelten Griechenlands, Albaniens und Montenegros... Seien Sie dabei und entdecken Sie auch Ecken abseits der Touristenpfade!

Höhepunkte

Hauptstadt Mazedoniens Skopje - Hauptstadt Albaniens Tirana - Nationalpark Mavrovo

Ohridsee - Prespasee - Shkodrasee - Ionisches Meer - Bitola - Gjirokaster - Sveti Stefan 

Ausgrabungen Butrint - Festungsstadt Berat - Fjord Kotor - Durmitorgebirge, Albanische Alpen ...

Details der Reise

Gesamtkilometer ab Vranje: ca. 1800km

Reisedauer: 23 Tage

Teilnahme für Wohnmobile oder PKW+Wohnwagen

Mindestteilnehmer: 6 Fahreinheiten
Maximalteilnehmer: 8 Fahreinheiten

 

Fahrtechnisch durchschnittliche bis gehobene Anforderungen.
Das Fahrzeug sollte mindestens drei Tage autark sein.

Von Captain Blood - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=675493


Anforderungen:

 

 "Grüne Versicherungskarte", gültig für die mit KFZ bereisten Länder

(Achtung Anreiseländer)

 

Reisepass min. 6 Monate über das geplante Ende der Reise hinaus gültig.

 

Leistungen auf dieser Tour

  • Gebühren für alle Übernachtungen auf Camping- und Stellplätzen (inkl. Strom, falls vorhanden)
  • Stadtführung Skopje
  • Stadtführung Tirana
  • Begrüßungsessen
  • 4 weitere gemeinsame Essen
  • Ausführliche Infobesprechung in Vranje (Startpunkt)
  • Tour- und Routenplanung
  • Routenbeschreibung mit Koordinaten zu Zielen und Zwischenstopps
  • Persönliche, deutschsprachige Reisebegleitung
  • Reiseinformationen vor Reiseantritt
  • Während der Reise täglich stattfindende Infobesprechung (Route, Programm, Treffpunkt, Tipps...)
  • Insidertipps
  • Organisation von Unternehmungen über die geplante Tour hinaus, z.B. Grillabend, Bootsfahrten, weitere Stadtführungen, u. ä.

Nicht enthaltene Kosten:

individuelle An- und Abreise

Eintrittsgelder, sofern nicht anders angegeben

Taxifahrten, Trinkgelder

Mautgebühren, Fährgebühren, Spritkosten

Kosten für fakultative Unternehmungen

Reisebeschreibung

Tag 1: Kennenlernen in Vranje                                                                                   Serbien

Wir treffen uns auf dem Camingplatz von Vranje in Serbien unweit des Autoputs. Ab München z.B. beträgt die Anreise lediglich 1300 Kilometer Autobahn. Ein Teil der Gruppe kennt sich schon von der vorangegangenen Rumänientour. Die „Neuen“ lernen wir bei einem gemütlichen Beisammensein kennen. Alle Informationen zur Reise werden besprochen und noch offene Fragen beantwortet.

Tag 2:  Skopje  (ca. 100km)    Mazedonien

Die erste Tagesetappe führt uns nach Skopje, in die Hauptstadt Mazedoniens. Besichtigt werden können die über der Stadt thronende Kale-Festung, der Basar oder das Geburtshaus von Mutter Theresa. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Steinbrücke mit den Stadtwappen, die Alt- und Neustadt verbindet. Wir entdecken die Stadt bei einer gemeinsamen Stadtführung.              Foto von Svilen Enev, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3961448

Tag 3: Kloster Bigorski und Nationalpark Mavrovo (ca. 120km)                          Mazedonien

Mitten im größten Nationalpark des Landes - dem Mavrovo-Nationalpark - liegt eines der wichtigsten Klöster der Mazedonisch-Orthodoxen Kirche, das Sankt Johann Kloster Bigorski. Nach dessen Besuch bietet sich ein gemeinsames Essen im klostereigenen Restaurant an.

Tag 4: Ohrid-See (ca. 80 km)                                                                                  Mazedonien

Durch imposante Schluchten fahren wir weiter zu unserem familiengeführten Campingplatz am Ohridsee. Am Abend probieren wir gemeinsam das Nationalgericht Mazedoniens: Hausgemachte "Maispizza".

Tag 5: Ohrid-See und Umgebung                                                                           Mazedonien

Hier bieten sich diverse Ausflugziele an: Bei der Besichtigung der Stadt Ohrid sollte der Besuch der direkt über der Stadt gelegenen antiken Ausgrabungsstätte Lychnidos unbedingt eingeplant werden. Außergewöhnlich ist auch das Städtchen Vevtschani, das in den 90er Jahren aus Protest gegen die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Balkanstaaten eine eigene Republik ausgerufen hat. Ebenfalls lohnenswert ist ein Besuch der Pfahlbausiedlung am See. Es handelt sich um eine Art Freilichtmuseum auf dem Wasser - hier wurden Pfahlbau-Funde aus prähistorischer Zeit wieder aufgebaut.

Vevtschani

Museum auf dem Wasser Ohrid-See


By MacedonianBoy at English Wikipedia, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5984050

Von BrankaVV - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=44232722

Tag 6: Prespa-See (ca. 70 km)                                                                               Mazedonien

Entlang des Ohridsees und über einen Bergkamm geht es zum Prespasee, wo man bei einer Wanderung den Blick auf beide Seen gleichzeitig genießen kann. Während der Ohrid-See trubelig und voll ist, herrscht hier am Prespa-See herrliche Ruhe. Mit etwas Glück treffen wir hier eine befreundete mazedonische Familie.  

Tag 7:  Über Vitola zum großen Fest in Arnissa / Vegoritissee (ca. 120 km)     Griechenland

Zum Abschied aus Mazedonien lohnt ein Abstecher in die sehr lebendige Stadt Bitola - hier mischen sich die Ethnien seit Jahrhunderten und die Rufe des Muezzin und das Läuten der Kirchenglocken ertönen gleichermaßen in der Stadt.

Nach Arnissa am Vegoritissee kommen wir genau richtig zum großen Fest an Mariä Himmelfahrt. Auf dem Dorfplatz wird traditionelle griechische Musik gespielt und natürlich Sirtaki getanzt: Wir dürfen dabei sein! In dieser Region ist gerade Pfirsichernte, von denen wir zahlreiche als Gastgeschenk bekommen werden. Der saubere See, nur 10 Meter vor unserem Stellplatz entfernt, verlockt zu einem Bad.

 

Tag 8: Ruhetag.                                                                                                     Griechenland

 

Tag 9: Pindos-Gebirge (ca. 170 km)                                                                    Griechenland

Nach einer längeren Etappe wird es noch einmal bergig und wir stehen direkt

am See bei Metsovo auf knapp 1350m Höhe. Eine Wanderung bietet sich an;

die berühmte Vikosschlucht lockt. Aber auch die zahlreichen Dörfer mit den traditionell mit

Steinplatten gedeckten Häusern lohnen einen Besuch.

 

Tag 10: Ionisches Meer (ca. 130)                                                                                 Albanien

Nachdem wir die EU schon wieder verlassen haben, kommen wir in Albanien zum leuchtenden Ionischen Meer. Wir übernachten auf dem Campingplatz.

Tag 11: Ausgrabungen Butrint + Gjirokaster (ca. 80 km)                                           Albanien Unterwegs zu unserem heutigen Ziel liegt die Ausgrabungsstätte Butrint, bereits Vergil hat diese Stadt erwähnt. Die bekannteste Quelle des Landes - der Name bedeutet übersetzt "Blaues Auge" - ist ebenfalls einen Abstecher wert und sorgt für Erfrischung. Unser Ziel, die "Stadt der Steine", Gjirokaster, gehört insbesondere wegen der mit flachen Steinen bedeckten Dächer seit 2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wir übernachten auf dem nahegelegenen Campingplatz.

 

Tag 12: Tag am Meer (ca. 120km)                                                                               Albanien

Nach so viel Kultur tut ein Tag am Meer uns gut. Übernachtung auf dem Campingplatz.

Gjirokaster: Von ShkelzenRexha - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, Butrint: Von ShkelzenRexha - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0

Von Fabiola Muhollari - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=49402913

Tag 13: Ausgrabung Appolonia + Festungsstadt Berat (ca. 100km)                         Albanien

Vorbei an der Ausgrabungsstätte Appolonia wenden wir uns wieder dem Landesinneren von Albanien zu. Die Festungsstadt Berat ist eines der wichtigsten Wahrzeichen Albaniens und auch uns unbedingt einen Besuch wert.

 

Tag 14: Haupstadt Tirana (ca. 100 km)                                                                       Albanien

Vorbei an der Hafenstadt Durres nehmen wir Kurs auf die Hauptstadt Tirana. Bei einer Stadtführung werden wir die historisch geprägten Gegensätze der Stadt kennen lernen. Bauten aus osmanischer Zeit (Moscheen) und byzantinischer Zeit (Festungsanlage) bilden z.B. mit dem Universitätsgebäude aus der Zeit des italienischen Faschismus oder der sogenannten "Pyramide" aus Zeiten der kommunistischen Diktatur das vielgestaltige Stadtbild der Metropole.

 

Tag 15: Nationalheld Skanderbeg + Skodersee (ca. 125 km)                                     Albanien

Wer die albanische Seele verstehen will kommt an "Skanderbeg" nicht vorbei. Der Nationalheld trägt auch die Titel "Verteidiger des Glaubens" und "Kämpfer des Christentums", da er im 15 Jhd. über zwei Jahrzehnte die osmanische Besetzung der Region verhindern konnte. So interessant die Figur an sich ist, ist auch die Geschichte des Museums. Dieses wurde in der kommunistischen Zeit (an der Festung Skanderbegs) erbaut, um die durch das Religionsverbot entstandene spirituelle Leere der Bevölkerung mit der Erhöhung Georg Kastrioti Skanderbegs zu füllen. Wir fahren weiter zu unserem Campingplatz am Skodersee.

Tag 16: Skodersee + Ausflug Komansee                                                                     Albanien

Heute kann man am Skodersee entspannen oder einen Ausflug zum wunderschön gelegenen Komansee im Landesinneren machen. Der Koman-Stausee windet sich durch die Schlucht von Malgun und ist an seinen engsten Stellen nur knapp 50m breit. Hier bietet sich eine Bootsfahrt durch die steilen Felswände unbedingt an!

By gailhampshire from Cradley, Malvern, U.K - Koman Ferry western end, CC BY 2.0,

Tag 17: Bergwelt bei Vermosh (ca. 100 km)                                                               Albanien

Auf neu asphaltierter Straße geht es heute in touristisch weniger bekannte, aber wunderschöne und ursprüngliche Bergwelten Albaniens. Das Ziel liegt in den "Albanischen Alpen": ein winziges Dorf am Rande des Landes, umgeben von montenegrinischer Grenze auf über 1000m Höhe. Auf dem familiengeführten Campingplatz genießen wir heute Abend noch einmal gemeinsam balkanische Küche.  

Tag 18: "Albanische Alpen" in Montenegro (ca. 70km)                                        Montenegro

Nicht weit entfernt liegt unser heutiges Ziel. Über die vielleicht kleinste Grenze der Welt :) geht es in den Nachbarstaat Montenegro, dessen Name übersetzt "Schwarzer Berg" heißt. Wir steuern einen der schönsten Übernachtungsplätze der Tour an, eine am Fuße der höchsten Gipfel des Komovi-Massivs gelegene Berghütte, in der wir heute Abend montenegrinisch essen werden. Natürlich darf auch gewandert werden, der Kom Vesojevicki (2460m) liegt quasi vor der Tür...

Tag 19: Durmitor Nationalpark (ca. 100 km)                                                         Montenegro

Es geht so spektakulär weiter. Wer möchte er"fährt" die Schluchten des Tara-Flusses, der bereits im Durmitor Nationalpark liegt, heute einmal auf etwas andere Art und Weise: Per Seilrutsche geht es auf einer Länge von 350m quer über die Tara, die dann 170m unter Ihnen liegt... Weniger abenteuerlustige können die Schlucht auch von der Brücke aus wunderbar überblicken. Übernachtung auf dem Campingplatz am nahegelegenen Schwarzen See.

 

Tag 20: Schwarzer See im Durmitor Nationalpark                                                Montenegro

Der Campingplatz liegt ideal, um den Crno Jezero ("Schwarzer See") zu erwandern. Rundwege führen um den 1416m hoch gelegenen Gletschersee, der meist spiegelglatt daliegt und die wunderschöne Natur ringsum "verdoppelt".

Tag 21: Njegos Mausolum (ca. 185km)                                                                  Montenegro

Nähert man sich den Nationalhelden, nähert man sich der Volksseele. Auch Petar II Njegos hat gegen die osmanische Herrschaft gekämpft; was ihn aber berühmt machte, waren seine literarischen Werke und administrativen Maßnahmen. Als Fürstbischof war er im frühen 19. Jahrhundert Begründer der ersten Schule Montenegros und brachte auch eine Buchpresse ins Land - nicht zuletzt um seine eigenen Werke - die bis heute größte Bedeutung für die serbisch-montenegrinische Literatur haben - unters Volk zu bringen. Er gilt als der Grundsteinleger eines modernen Staates Montenegro. Sein Mausoleum besuchen wir.

Tag 22: Sveti Stefan (ca. 60 m)                                                                               Montenegro

Am Vormittag verlassen wir die Berge und kommen wieder ans Meer. Bei der kleinen Adria-Insel Sveti Stefan, die für ihre alten Fischerhäuser aus dem 15 Jhd. bekannt wurde und heute dank Hotelanlagen und Casinos auch als das "Monaco Montenegros" von Gästen der High Society besucht wird, werden wir unser Nachtlager aufschlagen.

 

Tag 23: Fjord Kotor (ca. 50km)                                                                               Montenegro

Wir genießen den Blick von unserem Campingplatz direkt am "südlichsten Fjord Europas", Kotor. Auch eine kleine Bootstour bietet sich an. Hier treffen wir auch wieder auf Kreuzfahrtschiffe, die im Fjord vor Anker liegen. Unseren Abschied feiern wir mit einem gemeinsamen Grillfest.

Mietnavi

 Sie können sich für die Dauer der gemeinsamen Reise ein Navigationsgerät leihen. 

     Gebühr für die Dauer der Reise € 25,-

Das sagen Mitfahrer:

"Euer Konzept 'So viel Leitung wie nötig und so viel Freiheit wie möglich' entsprach voll unserem Anspruch." 

Nicole & Achim aus München

 

"Wir sehen die Menschen in Marokko jetzt mit anderen Augen... es ist ein sehr freundliches und kontaktfreudiges Volk!"

Suzanne & Giancarlo aus der Schweiz

 

"Die Tour war super. Der Wechsel von Aktion und Ruhe, Städtetrubel und Abgeschiedenheit in der Natur, das Zusammentreffen mit Einheimischen, die kulinarischen Höhepunkte - alles war gut ausgewählt und wohl organisiert. Wir hätten viel versäumt ohne Euch!"

Jule und Hans