Winter-Spezial

€3220,-

16. Dezember 2018 - 01. Februar 2019

Gesamtkilometer ab Tanger-Med:

ca. 3600 km

Reisedauer Gesamt: 48 Tage

Durchschnittliche Tageskilometer:

ca. 75 km

Fährüberfahrt: ca. 90 Minuten

 

Teilnahme für:

Wohnmobile/PKW+Wohnwagen

fahrtechnisch durchschnittliche bis gehobene Anforderungen

Mindestteilnehmerzahl: 5 Wohnmobile

Maximalteilnehmerzahl: 8 Wohnmobile


Preis                  €3220,-

für ein Wohnmobil inkl. 2 Personen bis 6m Länge ,

pro angefangenem Meter Überlänge: einmalig 65,-€

für Einzelfahrer reduziert sich der Preis um €400,-

Leistungen

Wir übernehmen

diese Kosten und Gebühren

  • Kosten für die Hin- und Rückfahrt mit der Fähre (Algeciras - Tanger-Med)

  • Gebühren für alle Übernachtungen auf Camping- und Stellplätzen (inkl. Strom)* ab Marokko

  • Begrüßungsessen in Asilah

  • Abendessen in Marrakesch auf dem berühmten Platz „Djemaa el Fna“

  • großes Fischessen in Essaouira

  • Nachmittagssnack bei dem virtuosen „Schmalzkringelmann“ in Tafraoute

  • Wir sind eingeladen bei einer marokkanischen Familie, inkl. Vollversorgung tagsüber und opulentem Abendessen (erstklassiges Couscous nach Hausfrauenart)

  • Abendessen direkt an den Dünen des Erg Chebbi in der Sahara

  • Abschiedsessen in Chefchaouen

  • Besuch einer Fossilienschleiferei im größten Fossilienabbaugebiet der Welt

  • Besuch einer Teppichmanufaktur

  • Besichtigung der berühmten Speicherburg in Amtoudi mit deutschsprachiger Führung

  • deutschsprachige Stadtführung in Fès

  • Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten und durch die Handwerker-    viertel in Meknès
  • Führungen in Marrakesch, Essaouira und Meknes können organisiert werden (ca. 7,50€ p.P.)

Wir garantieren

diesen Service

  • Ausführliche Infobesprechung vor der Abreise

  • Tour- und Routenplanung

  • Persönliche, deutschsprachige Reisebegleitung

  • Reisebegleitung spricht Französisch

  • Hilfe bei Einreise-, Zoll- und Fährformalitäten

  • Routenbeschreibung inkl. Straßenkarte von Marokko mit eingezeichneter Route

  • Reiseinformationspaket vor Reiseantritt

  • Während der Reise täglich kurze Treffen um Route und Planung zu besprechen und Sie mit zahlreichen Tipps auszustatten

  • Organisation von Unternehmungen über die geplante Tour hinaus, z.B. Grillabende, Dromedarritt, Jeeptouren, Bootsfahrten, Kutschfahrten, weitere Stadtführungen, u.ä.

Wir versprechen

diese Besonderheiten

  • Besichtigung einer traditionellen Berberbäckerei

  • Gemeinsamer Fischeinkauf im Hafen von Essaouira für unser Mittagessen

  • Besuch der Argankooperative unseres Vertrauens

  • traumhafte Wanderung durch die Granitfelsen von Tafraoute

  • gemeinsame Wanderung zur Speicherburg von Amtoudi

  • Wanderung in der spektakulären Dadès-Schlucht

  • Leihweise eigenes marokkanisches Handy inkl. Guthaben, mit dem Sie uns immer erreichen können

     

*Nur die Campingplätze bieten einen Stromanschluss!

 

Nicht enthaltene Kosten:

individuelle An- und Abreise von und nach Tarifa (Spanien)

Taxifahrten (sehr günstig in Marokko)

Mautgebühren

Eintrittsgelder, falls nicht in den Leistungen aufgeführt

Kosten für fakultative Unternehmungen

 

Reisebeschreibung

Da die Anzahl der Mitreisenden auf acht Fahrzeuge begrenzt ist, sind wir flexibel im Tourablauf. Wenn das Wetter mal nicht mitspielen sollte, brechen wir früher als geplant auf. Wenn es uns besonders gut gefällt, bleiben wir noch etwas länger.

1. Tag: Tarifa

Am frühen Nachmittag treffen wir uns auf unserem letzten Campingplatz vor Afrika. Vom Telefon kennen wir uns ja schon, aber heute kommt auch die Gruppe zum ersten Mal zusammen. Nachdem wir uns ein wenig bekannt gemacht haben, beginnen wir unsere Marokkoreise mit einer ausführlichen Info-Besprechung. Den ganzen Abend werden wir noch offene Fragen gerne beantworten!

 

2. Tag: Asilah

Nach dem Frühstück geht’s gemeinsam zum Fährhafen in Algeciras. Der eigentliche Reisebeginn ist für den ein oder anderen vielleicht etwas aufregend, aber bei der Überquerung der Straße von Gibraltar hat man eine gute Stunde Zeit, um sich von Europa zu verabschieden. In Tanger-Med kommen wir an und erledigen die Zollformalitäten, was dank ausreichender Vorbesprechung und unserer Unterstützung kein Problem sein wird! In Asilah fahren wir zu unserem ersten marokkanischen Stellplatz und kommen erst einmal an. Zusammen erkunden wir später die bunten Gassen des Dörfchens. Das Treiben auf den Straßen bietet einen schönen ersten Eindruck von Marokko!

Abends laden wir Sie zum Tourauftakt Abendessen ein.

 

3. Tag: Lagune Moulay Bousselham

Von Asilah aus geht es zum Campingplatz direkt an der Lagune in Moulay Bousselham. Wer mag, besucht auf dem Weg die phönizischen Ausgrabungsstätten von Lixus (11. Jh. v. Chr.). Bei der Besichtigung der Siedlungsruinen, hat man einen wundervollen Blick über die Loukosmündung!

 

4. Tag: Lagune Moulay Bousselham

Es bietet sich die Gelegenheit mit einem der ortsansässigen Fischer mit dem Boot über die Lagune zu fahren. Vielleicht sehen wir außer den vielen Flamingos auch einen Seeadler. Wer den Markt von Bousselham noch nicht besucht hat, sollte dies nachholen; es gibt dort den leckersten Fisch direkt vom Grill. Der sehr untouristische Ortskern verspricht eine erste Annäherung an marokkanische Lebensart.

 

5. Tag: Mohammedia (Nähe Casablanca/Rabat)

Weiter geht es zu unserem Campingplatz bei Mohammedia und Sie haben die Gelegenheit, sich auf dem Weg die Hauptstadt Rabat anzuschauen, wo man auch die Möglichkeit hat, sich in einem der größten Supermärkte in Marokko („Marjane“) mit marokkanischen und europäischen Lebensmitteln einzudecken.

6. Tag: Marrakesch

Heute erreichen wir Marrakesch! Wenn Sie mögen, erkunden Sie schon einmal auf eigene Faust die spektakuläre Stadt und das bunte Treiben auf dem berühmten Platz Djemaa El Fna. Wir stehen mit unseren Wohnmobilen auf dem einmalig gelegenen, ruhigen Stellplatz, nur fünf Gehminuten vom berühmten Platz entfernt.

 

7. Tag: Marrakesch

Egal wie sehr man sich vornimmt im labyrinthartigen Souk (Markt) nichts zu kaufen, man wird es kaum schaffen. Dafür kann man echte Handarbeit für wenig Geld erstehen! Eine Stadtführung auf deutsch kann organisiert werden.

Der „Platz der Gehenkten“, der Djemaa El Fna verzaubert vor allem am Abend, wenn Wunderheiler, Geschichtenerzähler, Boxkämpfer oder Hennakünstlerinnen im Zwielicht von Gaslampen ihrem Geschäft nachgehen. Hier treffen wir uns wieder und laden Sie in eine der 1001 Garküchen ein, die jeden Abend ein buntes Angebot auftischen.

 

8. Tag: Essaouira

Weiter geht es in das Fischerstädtchen Essaouira - das Zentrum für Intarsienarbeiten mit Thujaholz - mit seiner portugiesischen Festungsanlage. Da wir wahrscheinlich direkt am Strand stehen, ist es je nach Wetterlage möglich ein Bad im Meer zu nehmen.

9. Tag: Essaouira

Wir entdecken noch einen weiteren Tag lang geheimnisvolle Gässchen, neue kulinarische Kostbarkeiten oder ruhen uns am Strand aus. Gemeinsam schauen wir uns den sehr lebhaften Fischereihafen an und kaufen den frischen Fisch für unser Essen zu dem wir Sie am Mittag in die Medina einladen.

 

10. Tag: Taghazoute bei Agadir

Im Verlauf der heutigen Tagesetappe kommen wir durch wunderschöne Gegenden des Antiatlas in denen das kostbare Arganöl hergestellt wird. Außerdem queren wir das Bananendorf Tamri! Der Campingplatz bei Agadir ist am Nachmittag erreicht und das milde Klima dieses Atlantikabschnittes will genutzt werden.

 

11. Tag und 12. Tag: Taghazoute bei Agadir

Wir bleiben in Agadir und genießen die Sonne und den Ausblick aufs Meer und wir haben etwas Zeit die erlebnisreichen Tage Revue passieren zu lassen.

Übrigens überwintern rund um Agadir jedes Jahr hunderte von Wohnmobilisten.

 

13. Tag und 14. Tag: Taroudant

Den heutigen und morgigen Tag verbringen wir im Städtchen Taroudant, das auch Klein-Marrakesch genannt wird. Ein mildes Klima und viele Erlebnisse erwarten uns in der 80.000 Einwohner-Stadt, die z.B. mit einer ruhigen Medina aufwartet... Eine Kutschfahrt ist hier eine schöne Gelegenheit um die Stadt kennen zu lernen.

 

15. Tag: Tafraoute

Durch große Mandeltäler und vorbei an einigen für die Gegend so typischen verlassenen Speicherburgen kommen wir durch das Tal der Ammeln nach Tafraoute. In Tafraoute selbst stehen wir unweit vom Dorf auf einem riesigen Stellplatz unter Palmen, eingerahmt von einer bizarren Felskulisse – für uns einer der schönsten Stellplätze in Marokko.

 

16. Tag: Tafraoute

Wir bleiben im Schuhdorf Tafraoute inmitten dieser gewaltigen Felsformationen. Bei einer Wanderung entdecken wir die Ruhe und Schönheit der Granitfelslandschaft. Wer möchte fährt nun mit dem Taxi zu den berühmten "Bunten Steinen" des Künstlers Jean Vérame. Danach geht die Fahrt weiter durch spektakuläre Landschaft und wir besuchen die Arganöl-Kooperative unseres Vertrauens. Alle treffen sich am Nachmittag im Zentrum wieder, wo wir Sie zum Schmalzkringelmann einladen. Wir besichtigen eine alte Bäckerei der Berber, die hier noch ihr Brot traditionell auf Kieselsteinen backen.

Der Tag klingt inmitten der rot-glühenden Felsen am Stellplatz aus und das Abendessen wird von Naema direkt an das Womo gebracht.

 

17. Tag: Tafraoute

Ein weiterer Tag in dieser wunderschönen Gegend kann sehr gut mit kleinen Spaziergängen in toller Fotokulisse verbracht werden. Oder Sie entspannen unter Ihrer Privatpalme.

Vielleicht gefällt es Ihnen genau so gut wie uns in Tafraoute und wir bleiben noch einen weiteren Tag hier. Ein Vorteil unserer Winter-Spezial-Tour.

18. Tag: Tiznit

Wir besuchen die beliebte Silberstadt. Hier wird filigraner Silberschmuck, aber auch der berühmte Berberschmuck mit Glasperlen in Handarbeit hergestellt und in einem extra Soukviertel feilgeboten. Übernachtung auf dem Campingplatz.

 

19. Tag: Sidi Ifni

Auf dem Campingplatz am Meer bei Sidi Ifni genießen wir den Blick auf die Brandung und die Wärme. Hier hat das Meer noch ein paar Grad mehr als in Essaouira. Die durchschnittliche Tagestemperatur beträgt hier in der Regel über 20 Grad.

Es liegt auf der Hand hier ein paar Tage zu verbringen.

 

20. Tag: Sidi Ifni

Ruhetag.

 

21. Tag: Sidi Ifni

Ein letztes Mal haben wir heute die Möglichkeit den Atlantik zu betrachten bevor es morgen Richtung Osten in die Wüste geht. Vielleicht hat auch heute der ursprünglich gebliebene Markt von Sidi Ifni geöffnet.

 

22. Tag: Abeynou

In Abaynou können wir ein ausgedehntes Bad in den Thermalbädern nehmen. Der Campingplatz liegt direkt vor den Bädern und erlaubt somit einen "Kurtag".

23. Tag: Oase bei Guelmim

Der südlichste und gleichzeitig wärmste Ort unserer Reise ist erreicht. Auf einem familiengeführten Campingplatz übernachten wir. Vielleicht besuchen wir heute den Markt in Guelmim, wo sogar Dromedare noch gehandelt werden.

 

24. Tag: Oase bei Guelmim

Wir tun unser Bestes um heute einen Besuch bei einer marokkanischen Familie zu organisieren, wo wir eine Spezialität der marokkanischen Küche kosten dürfen: Pastilla (gefüllte Millefeuille-Teig-Taschen).

 

25. Tag: Amtoudi

Auf dem Campingplatz von Amtoudi treffen wir uns heute wieder. Wer Lust hat, macht am Nachmittag eine Wanderung zu den Quellen, die in dieser kargen Umgebung wie ein Wunder wirken und in denen ganzjährig gebadet werden kann.

 

26. Tag: Amtoudi

Die Besichtigung eines der vierstöckigen! Agadire (Speicher- und Wehrburgen) bieten wir heute mit deutschsprachiger Führung an. Von der Burg hat man einen fantastischen Ausblick über das gesamte Tal. Spätestens hier lernen wir den wirklichen Wert des Wassers kennen, das in dieser kargen Landschaft ein Paradies aus Pflanzen geschaffen hat.

27. Tag: Familienbesuch

Heute erleben Sie "unser Marokko" hautnah - ein Höhepunkt der Reise steht auf dem Programm! Wir kommen gegen Mittag in einem kleinen Dorf ca. 60 km von Amtoudi entfernt an und trinken erstmal gemeinsam mit unserer befreundeten Familie einen Tee. Während die Hausfrauen das Couscous für uns vorbereiten, zeigt Hassan sein Dorf, den Friedhof, originale Felszeichnungen und vielleicht die Ruinen der alten Speicherburg unweit des Dorfes.

Wer Lust hat trinkt noch einen Tee mit Hassan, schaut den Frauen beim Kochen über die Schulter oder ruht sich im Wohnmobil, das für die Nacht im Dorf steht, ein wenig aus. Abends gibts das köstliche Couscous !

Ein Besuch der Dorfschule bietet sich am nächsten Morgen an.

 

28. Tag: Wüstenstadt Tata

Heute bietet sich an Wochentagen die Möglichkeit die Kinder in der Dorfschule zu besuchen: ein weiterer spannender Einblick in marokkanische Lebensweise. Es wird schwer sein wieder los zu kommen, weil Hassan noch den ein oder anderen Tee zubereiten werden will - so wie immer :)

 

Am frühen Nachmittag kommen wir auf unserem Campingplatz in Tata an.

 

29. Tag: Tata

Diese Stadt hat ihren ganz speziellen Charme. Um ihn kennen zu lernen, bleiben wir gemeinsam mit vielen Italienern und Franzosen, die Tata als ihr Winterquartier auserwählt haben, zu weiteren Erkundungen hier. Ein Spaziergang zum heiligen Marabut oder zur "Wasseruhr" bietet sich an.

 

30. Tag: Foum Zguid

Wir verbringen zwei weitere Tage in diesem klimatisch begünstigten Teil Marokkos. Auf dem Campingplatz in Foum Zguid können die starken Eindrücke der letzten Tage in Ruhe verarbeitet werden. Wir stellen den Grill auf und jeder steuert einen Salat oder andere kleine Leckereien zum Abendessen bei.

Foum Zguid ist DER Ausgangsort für Wüstentouren, wenn man über ein geländegängiges Fahrzeug verfügt. Vielleicht ist das eine Idee für den nächsten Tag.

 

31. Tag: Foum Zguid

Wir genießen die Abgeschiedenheit und stille dieses Wüstenortes. Alternativ ist eine Fahrt mit dem Jeep in diese menschenleere Gegend und seinem heiligen See möglich.

 

32. Tag: Zagora

Heute fahren wir nach Zagora, die Stadt am Ende des berühmten Draa-Tals.

 

33. Tag: Zagora

Wer Interesse hat, macht heute mit uns einen kleinen Ausflug nach Tamegrout. Dort steht eine der ältesten Bibliotheken Marokkos mit Handschriften aus vergangenen Tagen, geschrieben auf Dromedarleder.

Auf dem Rückweg kommen wir an einem alten jüdischen Dorf vorbei. Mit Führer machen wir uns auf zur Erkundungstour. Es gibt viel zu sehen.

 

34. Tag: Ait Benhaddou

Weiter geht’s zum Campingplatz am Ksar (Wehrdorf) Aϊt Benhaddou. Wir fahren nun nordwärts durch das Draa-Tal: Mehr Palmen geht nicht!

Die verschachtelten Kasbahs (Burgen),  von Ait Benaddou die zum UNESCO Weltkulturerbe zählen, bezaubern durch den Kontrast des roten Stampflehms der Gebäude mit dem satten Grün der Felder am Fuß des Ortes. Wie häufig in Südmarokko hat man auch hier das Gefühl vor einer Kulisse zu stehen – doch diesmal trügt das Gefühl nicht! Viele bekannte Filme wurden hier schon aufgenommen.

 

35. Tag: Dades-Schlucht

Kurz vor Ouarzazate laden zwei Filmstudios zum Besuch ein. Filme wie „James Bond“, „Gladiator“ oder „Der Baader Meinhof Komplex“ wurden hier gedreht.

Wir folgen der „Straße der Kasbahs“ und lassen uns von der Dades-Schlucht mit ihren faszinierenden Felsformationen begeistern! Der heutige Campingplatz bietet eine einmalige Sicht ins Tal. Am Nachmittag unternehmen wir eine kleine Wanderung durch enge Schluchten!

Am Abend kocht Hadija, die Campingplatz-Chefin, für Interessierte ein Couscous nach Hausfrauenart!

36. Tag: Todra-Schlucht

Die nicht weniger bekannte Nachbarschlucht Todra ist am Nachmittag schnell erreicht und lädt ebenfalls zu Erkundungen ein. Die steilen, bis zu 300m hohen, Felswände dienen vielen zum Klettern, sind aber auch mit festem Boden unter den Füßen atemberaubend. Wir übernachten auf einem wunderschönen Campingplatz in der Schlucht, der im Palmenhain gelegen ist.

 

37. Tag: Todra-Schlucht

Hier bietet sich ein Ruhetag einfach an. In dieser herrlichen Oase will man verweilen. Spaziergänge durch die grünen Palmenoasen spenden Kraft und Ruhe. Es kann auch ein kleiner Ausflug tiefer in die Schlucht organisiert werden.

 

38. Tag: Sahara-Düne Erg Chebbi

Auf der heutigen Tagesetappe sollte man sich den großen Souk in Rissani nicht entgehen lassen. Hier kann man nicht nur Obst und Gemüse kaufen, sondern viele handgearbeitete Alltagsgegenstände aus Metall, Holz oder Flechtmaterial. Rissani ist außerdem bekannt für seine „Berberpizza“, die es nur hier gibt.

Es erwartet uns ein weiterer Höhepunkt der Reise. Wir werden die riesigen Sanddünen von Erg Chebbi sehen. Aber wir besuchen die Sahara nicht wie die meisten Touristen per 4x4, auch nicht wie die meisten Camper auf überfüllten Campingplätzen. Wir stehen an einer der urtümlichen Wüstenherbergen nur 30 Meter entfernt von den Dünen. Duschen und Toiletten gibt es vor Ort.

Gerne organisieren wir am Abend einen Ausritt auf dem Dromedar in die Dünen oder wir beobachten das tolle Farbspiel des Sonnenuntergangs vom Wohnmobil aus. Übernachtet werden kann auch in einer Oase mitten in den Dünen.

 

39. Tag: Erg Chebbi

Wir genießen weiterhin die Ruhe und Abgelegenheit dieses magischen Ortes. Wer möchte kann auch heute wieder das Dromedar satteln oder mit dem Jeep die Dünen umrunden. Abends laden wir Sie zum Essen in die Wüstenherberge ein.

40. Tag: Blaue Quelle von Meski

Unser nächster Treffpunkt sind die Blauen Quellen von Meski, eine idyllische Palmenoase mit großem Quellwasserpool. Auf dem Weg zu dem dortigen Campingplatz kommen wir durch das weltweit größte Abbaugebiet für Fossilien. Wir besichtigen eine Fossilienschleiferei und erfahren wie aus Steinblöcken feine Teller, Schalen oder Waschbecken werden.

Nachmittags bekommen wir - wenn er Zeit hat - Besuch von dem Deutschen Thomas Friedrich, der seit über 15 Jahren in Marokko lebt. Er verrät uns viel von der "Innenansicht" Marokkos.

 

41. Tag: Blaue Quellen

Wir entspannen mal wieder so richtig oder lassen uns vom jungen Mohammed, der sehr gut deutsch spricht, durch die nahe gelegene Ruinenstadt führen. Am Abend gibt es in einer der alten Wohnhöhlen ein kleines musikalisches Fest.

 

42. Tag:  Azrou

Der Hohe Atlas mit seinem über 2000 Meter hohen Pass wird heute überwunden und schon befinden wir uns in heimisch anmutenden Bergwäldern des Mittleren Atlas. Die Zedernwälder bilden den Lebensraum für die wilden Berberaffen, die rund um die „Cèdre Gouraud“, der größten Zeder Marokkos, beobachtet werden können. Bei tollem Wetter können wir auch einen Tag an einem Vulkansee auf 2000 Meter Höhe verbringen: Idylle und Einsamkeit garantiert.

 

43. Tag: Fès

Der Tag gehört der ältesten der vier Königsstädte: Fès. Am Nachmittag entführen wir sie zum Rundgang durch das Judenviertel der Stadt mit seiner alten Synagoge.

 

44. Tag: Fès

Wir werden heute bei einer Führung durch die Tore, Gassen und Riads der Gerberstadt - die dank dem Stellplatz an der Medina fußläufig und auch später noch einmal spontan erreicht werden können - das geistige Zentrum Marokkos kennen lernen. Höhepunke sind - neben dem Gerberviertel und dem Platz für die Kupferverarbeitung - die Karaouine-Moschee, das Mausoleum des Stadtgründers Moulay Idriss, die Hochzeitsgasse, die alte Karawanserei...

45. Tag: Meknès

Dieser Tag führt uns zur benachbarten Königsstadt Meknès, die touristisch weit weniger überlaufen ist als Fès und Marrakesch. Wie immer sind auch hier die Viertel am spannendsten, die man zufällig entdeckt und die etwas abseits der typischen „Touristen-Pisten“ liegen. Unser Stellplatz bei der Medina gestattet spontane Spaziergänge zu allen Sehenswürdigkeiten wie z.B. dem Mausoleum Moulay Ismaels oder dem bedeutensten Tor Marokkos, dem Bab Mansour, die nur wenige Schritte vom Womo entfernt liegen.

Oder wir fahren weiter ins benachbarte Moulay Idriss: dem Heiligtum, wo der Staatsgründer Marokkos begraben liegt. Hierhin pilgern die Araber, die sich die Reise nach Mekka nicht leisten können.

 

46. Tag: Chefchaouen

Das Ende der Reise rückt in greifbare Nähe, Europa auch. Ins „Blaue Dorf“ Chefchaouen gelangen wir über das Rif-Gebirge, das hier und da schon sehr heimisch anmutet. Chefchaouens Architektur erinnert an die mancher spanischer Altstädte, doch ist das Treiben in dem kleinen Städtchen noch typisch marokkanisch. Wenn man Glück hat, sind gerade mal wieder alle auf den Beinen, um die Mauern neu mit blauer Farbe zu tünchen!

 

47. Tag: Chefchaouen

Vom Campingplatz ist die Innenstadt fußläufig oder schneller auch per Taxi zu erreichen. An unserm letzten gemeinsamen Abend haben wir uns bestimmt noch viel zu erzählen… dazu laden wir Sie in ein kleines Restaurant in der Medina ein!

 

48. Tag: Ende der Reise

Heute geht es zum Fährhafen Tanger-Med zurück, wo wir auch gemeinsam wieder nach Spanien übersetzen können. Wie anders wird nun der Blick auf die sich langsam entfernende nordafrikanische Küste sein?

Wer möchte, bleibt noch länger in Marokko. Das Fährticket und das Visum sind noch 40 Tage gültig.

 

Da die Anzahl der Mitreisenden auf acht Fahrzeuge begrenzt ist, sind wir flexibel im Tourablauf. Wenn das Wetter mal nicht mitspielen sollte, brechen wir früher als geplant auf. Wenn es uns besonders gut gefällt, bleiben wir noch etwas länger. Auch auf individuelle Wünsche möchten wir bei dieser Tour eingehen.

 

Änderungen vorbehalten

Unsere Mitfahrer sagen:

"Euer Konzept 'So viel Leitung wie nötig und so viel Freiheit wie möglich' entsprach voll unserem Anspruch." 

Nicole & Achim aus München

 

"Wir sehen die Menschen in Marokko jetzt mit anderen Augen... es ist ein sehr freundliches und kontaktfreudiges Volk!"

Suzanne & Giancarlo aus der Schweiz

 

"Die Tour war super. Der Wechsel von Aktion und Ruhe, Städtetrubel und Abgeschiedenheit in der Natur, das Zusammentreffen mit Einheimischen, die kulinarischen Höhepunkte - alles war gut ausgewählt und wohl organisiert. Wir hätten viel versäumt ohne Euch!"

Jule und Hans