Peloponnes-Tour

Termin

 

05. September - 04. Oktober 2019

Preis*

 

€ 2980,- (bis 6m Länge)

€ 3120,- (bis 8m Länge)

*Ein Wohnmobil inkl. zwei Personen

Einzelfahrer zahlen 400€ weniger.


 
Kommen Sie mit ins Land der unterhaltsamsten Götter, schönsten Buchten, lebendigsten Bergwelten und herzlichsten Menschen... Die Peloponnes-Halbinsel im Süden Griechenlands ist der ursprünglichste und zugleich schönste Teil des Landes.
Viele persönliche Kontakte bereichern diese Wohnmobil-Tour: Olivenölproduzenten, Imkerin, Salzschöpfer, Guitarrenspieler, Schäfer...  Einigen dieser lebensfrohen und stolzen Menschen werden wir auf der Tour begegnen.

Natürlich sehen wir auch weltberühmte Ausgrabungsstätten wie Olympia oder den Tempel von Vassai, Epidauros und Mykene und besuchen historische Stätten wie Monemvasia, die Bucht von Pylos, Methoni oder Mistras...

Details der Reise

- Gesamtkilometer in Griechenland: ca. 1600 km
- Reisedauer Gesamt: 30 Tage

 

Teilnahme für Wohnmobile (PKW+Wohnwagen nach Absprache)
fahrtechnisch gehobene Anforderungen
Mindestteilnehmerzahl: 6 Fahreinheiten 
Maximalteilnehmerzahl: 9 Fahreinheiten

 

Ver-/ und Entsorgungsmöglichkeiten sind alle drei bis vier Tage gewährleistet. Strom gibt es nur auf den Campingplätzen. Fast alle von uns angefahrenen Tavernen verfügen über eine eine Toilette zur Entleerung, einige über eine Duschmöglichkeit. Eine gewisse Flexibilität wird vorausgesetzt. 


Leistungen

 

  • alle Übernachtungsgebühren
  • Fährfahrt Ancona-Patras-Ancona mit Camping on Board
  • Kartenmaterial (1:150.000) mit eingezeichneter Route
  • Begrüßungsessen
  • 4 x griechisches Abendessen
  • 1 x griechisches Mittagessen
  • kultureller & kulinarischer Austausch
  • Wanderung durch die Schluchten im Norden (13km)
  • kleine Wanderung zu den Vulkanfeldern (2km)
  • Wanderung am "Profitis Ilias", dem höchsten Berg der Insel mit 2407m (8km)
  • Wanderung ins "Paradies" (9km)
  • kleine Wanderung zum Kap Tenaro (4km)
  • Spaziergang zur Ochsenbauchbucht (4km)
  • Wanderung zum Felsen-Kloster Gortis 
  • Fahrt mit der Zahnradbahn
  • Besuch einer Ölmühle (falls bereits in Betrieb)
  • Ausführliche Infobesprechung am Tage des Zusammentreffens
  • Mehrsprachige Reisebegleitung 
  • Während der Reise täglicher Austausch von Informationen um Route und Planung zu besprechen und Sie mit zahlreichen Tipps auszustatten
  • Tipps für kulinarische Entdeckungen und zu kleinen Besonderheiten
  • Organisation von Unternehmungen über die geplante Tour hinaus, z.B. Grillabende, Besichtigungen, Abstecher, ..

 

 

Nicht im Preis enthalten:

 

Kosten für Kraftstoffe, Mautgebühren

Eintrittsgelder, sofern nicht in der Leistungsbeschreibung aufgeführt

Reisebeschreibung

Tag 1:

Mit der Fähre geht es von Ancona (Italien) nach Patras (Griechenland). Während der ca. 24-stündigen Überfahrt können Sie dank "Camping on Board" in Ihrem Wohnmobil bleiben und müssen nicht in eine Kabine umziehen.   

 

Tag 2:

Das erste Ziel ist ein Platz im Norden der Peloponnes, am warmen Meer gelegen; jetzt genau das Richtige um zu entspannen.

Ein gemeinsames griechisches Abendessen werden wir zum Tourauftakt und zum Kennenlernen direkt am Strand einnehmen. Hier wird auch die Reise besprochen.

Tag 3:

Für den nächsten Tag ist eine atemberaubende Zahnradbahnfahrt in die Schluchten der griechischen Bergwelt geplant. Vom Zielpunkt der Fahrt aus erwartet uns eine nicht weniger spektakuläre Wanderung durch enge Schluchten zurück zum Meer.

Wir verbringen den Abend am Meer.

Tag 4:

Heute fahren wir über den geschichtsträchtigen Ort Kalavrita und vorbei am Kloster Lavra, dem Symbol für den griechischen Freiheitskampf, zum wunderschön gelegenen See Doxa. Vom Stellplatz direkt am See machen wir am Abend einen Spaziergang zu einem intakten Kloster, von wo aus wir einen unvergleichlichen Blick über See und Berge haben. Hier gibt es eine kleine, süße kulinarische Überraschung...

Tag 5:

Durch fruchtbare Ebenen und vorbei an der Ausgrabungsstätte Nemea, führt die heutige Tagesetappe. Ein Abstecher zum Kanal von Korinth mit seinen Senkbrücken bietet sich an. Wir übernachten auf dem Burgberg oberhalb von Korith, von wo aus man einen herrlichen Blick in die Ferne und nach Sonnenuntergang auf die vielen 1000 Lichter von Korinth hat. Die Burg oder die Ausgrabungsstätten können am nächsten Morgen besichtigt werden.

Tag 6:

Unser Ziel ist heute der "Daumen" der Halbinsel mit dem Hauptort Methana. Diese Halbinsel ist stark vulkanisch geprägt. Vor unserer Wanderung durch die bizarren Felsformationen eines inaktiven Vulkans stärken wir uns in einer gemütlichen Taverne.

 

Tag 7:

Heute fahren wir zu unserem Campingplatz am Meer bei Nafplio. Auf dem Weg dorthin kommen wir am besterhaltenen Theater, Epidauros, vorbei. In den Sommermonaten finden in dem antiken Theater Veranstaltungen statt. Wir dürfen selber singen!

 

Tag 8:

Dreißig Minuten entfernt liegen die Ausgrabungsstätten von Mykene.

Die Ausgrabungen Schliemanns haben besonders die beeindruckende, 3500 Jahre alte Zyklopenmauer mit seinem Löwentor bekannt gemacht. Bekannt ist zudem die goldene Totenmaske Agamemnons.

Unser Campingplatz liegt direkt am Meer an der Ostküste der Peloponnes bei Leonidion.

Abends bietet sich eine der ursprünglichen Tavernen an um den Hunger zu stillen, die rund um das Hafenbecken verstreut auf Kundschaft warten.

Tag 9:

Ruhetag in Plaka auf unserem Campingplatz am Meer.

Tag 10:

Monemvasiá heißt unser heutiges Zwischenziel. Der Name bedeutet so viel wie „einziger Zugang“, da dieses Festungs-Städtchen auf einem einzigen Felsen im Meer gebaut wurde und daher über Jahrtausende eine strategische Bedeutung hatte. Das „Gibraltar des Ostens“ hat eine lebendige Geschichte mit vielen Belagerungen und Besitzerwechseln.

Tag  11:

Heute machen wir uns auf den Weg zu unserem Stellplatz vor der Insel Elafonissos, die mit dem Simos-Strand, einen der schönsten Strände Griechenlands besitzt! Vorher bietet sich die Möglichkeit eine Wanderung auf dem einsamen Kap zu unternehmen, an dessen Spitze ein unbewohntes Kloster thront. Die Ruhe und Abgeschiedenheit dieses Ortes zu genießen ist wunderbar wohltuend!

Am Abend genießen wir beim gemeinsamen Abendessen traditionelle griechische Küche.

Tag 12:

Wir bleiben einen weiteren Tag an diesem herrlichen Plätzchen, setzen über zur Insel Elafonissos, liegen am Strand oder schwimmen im türkisblauen Wasser. Am Abend kann beim Stellplatz-Wirt Andreas wieder etwas leckeres bestellt werden – wie wäre es mal mit einer griechischen Moussaka?

Tag 13:

Wir kommen ins Landesinnere.

Für den heutigen Tag stehen die Ausgrabungsstätten von Sparta und die byzantinische Hauptstadt der Peloponnes, Mistrás, auf dem Plan. Am Abend treffen wir uns auf einem der schönsten Stellplätze der Reise wieder: auf 1200 Höhenmetern, unterhalb des Taygetosmassivs, genießen wir das herrliche Grün der Bergwelt und versorgen uns mit frischem Quellwasser!

Tag 14:

Wir erwandern eine Berghütte, unterhalb des „Profitis Ilias“ (2407 m), der höchsten Erhebung der Peloponnes.

Das sich bietende Panorama und das bei entsprechender Vorbestellung servierte Mittagessen entschädigen vielfach für die Mühen des Aufstiegs!

Tag 15:

Das nächste Tagesziel liegt nur wenige Luftkilometer entfernt, ist aber durch ein gewaltiges Tal getrennt. In diesem Tal liegt, einsam und beinahe verlassen, ein winziges Dörfchen mit wildem Wein, Feigen und Walnußbäumen und einem kristallklaren Gebirgsbach: Ein kleines Paradies!

Dorthin führt uns unsere heutige Wanderung.

Tag 16:

Heute besuchen wir den Schäfer Kostas und seine Frau Dimitra. Vielleicht weihen sie uns in die Geheimnisse des Fetamachens ein. Auch ein Ausflug mit dem Jeep in die Gebirgswelt ist möglich.

Am Abend lassen wir uns das wohlverdiente Abendessen im einsam gelegenen Berg-Hotel schmecken und genießen den weiten Blick mitten in den Bergen.

Tag 17:

Nur wenige Kilometer entfernt, stehen wir heute an einem herrlichen Kieselstrand nur 10 Meter vom seichten Meer entfernt. Hier kann man herrlich entspannen.

Tag 18:

Einen weiteren Tag bleiben wir an diesem malerischen Ort. Mit etwas Glück bekommen wir heute Besuch von einem Schweizer Ehepaar, das ihre Liebe zu Griechenland lebt und einige Bücher genau darüber geschrieben haben.

In diesen Büchern findet sich das Lebensgefühl der Griechen punktgenau beschrieben. Sonja & Rolf können uns noch einiges mehr über die griechische Mentalität berichten, aber auch über Produktion und Nutzung des wertvollen Olivenöls, denn sie stellen selbst hochwertiges Öl her.

Tag 19:

Heute befahren wir die innere Mani, den ursprünglichsten Teil der Peloponnes. Die Wohntürme zeugen noch heute von den kriegerischen Auseinandersetzungen der Großfamilien früherer Zeiten. Vorbei an Vathiá, dem Maniort schlechthin, kommen wir zu unserem Stellplatz auf der Südmani. Von hier aus machen wir eine kleine Wanderung zum Kap "Tenaro" mit seinem Leuchtturm.

Tag 20:

Richtung Norden geht es entlang der Westküste der Mani zu unserem Übernachtungsplatz in der Dinosauriereier-Bucht.

Von hier aus ist ein Besuch der Tropfsteinhöhlen von Pirgos Dirou, per Boot zu befahren, möglich.

Tag 21:

Wer Lust auf mehr Höhle und ein bisschen mehr Abenteuer bekommen hat, macht heute die Begehung einer wilden Höhle mit: Lassen Sie sich die Schätze im Inneren unserer Erde zeigen und erleben Sie vollkommene (!) Stille. Entdeckerfreude und Platzangstfreiheit vorausgesetzt.
Oder Sie bleiben an der freundlichen Sonne und genießen den Strand und die Brandung der Strände von Agios Nikolaos.
Am Abend gehen wir zum gemeinsamen Souvlaki-Essen am Hafen und testen schon einmal das Olivenöl aus der Ölmühle, die wir morgen eventuell gemeinsam besuchen können.

Tag 22:

Vorbei an der riesigen Festungsanlage von Methoni kommen wir heute zu unserem Campingplatz bei Pilos. In der vorgelagerten Bucht fand 1827 die entscheidende Seeschlacht gegen die Türken statt, wobei diese vernichtend geschlagen wurden. Es war die letzte große Seeschlacht mit Segelschiffen. Die Peloponnes war wieder in griechischer Hand. Auf einer Fahrt mit dem Taxiboot zu den vorgelagerten Inseln kann man die Schiffswracks auf dem Meeresgrund mit bloßem Auge erkennen!

Tag 23:

Eine Bucht – zu schön um wahr zu sein, ist unser heutiges Ziel, die Voidozilia-Bucht. Oberhalb liegt die Nestorhöhle, in der der Hermes die von Apollon gestohlenen Rinder geschlachtet haben soll. Das schauen wir uns zu Fuß von unserem Campingplatz einmal an.

Tag 24:

Heute geht es wieder ins Landesinnere und wir besuchen Alt-Messini. 

Eine Wanderung zum verlassenen Kloster auf dem benachbarten Gipfel des Ithomi bietet einen herrlichen Blick über die Ausgrabungen.

Tag 25:
Mitten in den schlecht zugänglichen Bergen der Peloponnes liegt der Apollontempel von Vassai. Dieser sehr gut erhaltene Tempel ist komplett überdacht.
Am Tempel selbst werden wir unser Nachtlager finden.

Tag 26:

Über den sehr ursprünglich gebliebenen Ort Andritsena kommen wir über die Berge in die Schlucht des Lusios. Dort erwarten uns die Ruinen des antiken Bades "Gortys" und eine Wanderung durch die Schlucht zu einem spektakulär gelegenen Kloster.

Tag 27:

Durch die wunderschöne Bergwelt mit seinen Klöstern fahren wir nach Olympia.

Bei einem nachmittäglichen Besuch der dann entvölkerten beeindruckenden Ausgrabungsstätten von Olympia kann man ganz in Ruhe seinen Gedanken nachgehen und sich gut vorstellen, wie bereits vor vielen Tausend Jahren begeisterte Zuschauer den sportlichen Wettkampf gefeiert haben!

Tag 28:

Unser Abschlusstag ist da. 

Wir verbringen diesen Tag südlich von Patras auf einem schönen Campingplatz am Meer mit Blick in Richtung Westen und untergehender Sonne. Beim gemeinsamen Abschiedsgrillen können wir die Tour noch einmal Revue passieren lassen.. 

Tag 29:

Der Tag der Abreise ist da. Alle bereiten sich für den Check-In am Hafen von Patras vor.  Die Fähre legt am Nachmittag ab. 

Tag 30:

Nach einer gemütlichen Fährfahrt im Wohnmobil (wieder "Camping on Board") legen wir in Ancona (Italien) an.

 

 

Kalo taxithi (Gute Reise).

 

Änderungen vorbehalten!

Das sagen Mitfahrer:

"Euer Konzept 'So viel Leitung wie nötig und so viel Freiheit wie möglich' entsprach voll unserem Anspruch." 

Nicole & Achim aus München

 

"Wir sehen die Menschen in Marokko jetzt mit anderen Augen... es ist ein sehr freundliches und kontaktfreudiges Volk!"

Suzanne & Giancarlo aus der Schweiz

 

"Die Tour war super. Der Wechsel von Aktion und Ruhe, Städtetrubel und Abgeschiedenheit in der Natur, das Zusammentreffen mit Einheimischen, die kulinarischen Höhepunkte - alles war gut ausgewählt und wohl organisiert. Wir hätten viel versäumt ohne Euch!"

Jule und Hans