Die Mani - der "Mittelfinger" Griechenlands ;)

Nachdem wir zwei Tage an einer Bucht bei Gythion unsere Bergabenteuer verarbeitet haben, ging es weiter auf die Mani, den mittleren der drei Peloponnes-Finger. 

Die Gegend ist einzigartig und sehr speziell. Die Flora verändert sich schlagartig, es ist karg und sehr einsam. Die Wohntürme erinnern an schlechtere Zeiten, wo jedes erwirtschaftete Hab und Gut sehr gut gegen benachbarte Feinde verteidigt werden musste. Es war die einzige Region, die in all den Jahrhunderten nie von den Türken erobert werden konnte! Und selbst heute sind die Manioten noch ein spezielles Völkchen, das nicht jeden an sich heran lässt, manche frotzeln deshalb, sie zeigten der Obrigkeit gerne den "Mittelfinger". 

Wir machten uns auf zur Erkundung der Fingerspitze, also des Kaps Tenaro. Die kleine Wanderung dorthin brachte uns zum Leuchtturm und zum südlichsten Punkt (Festland)griechenlands. 

Weiter ging es zur Tropfsteinhöhle Pirgos Dirou, wo man mit Booten durch das hüfttiefe Wasser gestakt wird und sich in aller Ruhe die unterirdische Pracht ansehen kann. 

Eine Station weiter brachte uns ins gemütliche Fischerstädtchen Agios Nikolaos, wo wir am Abend im Hafen wunderbar gegessen haben. Olivenöl von "unserer" Mühle gab es auch wieder... 


Nun sind wir schon auf dem ersten Finger im Westen der Halbinsel angekommen und besuchten gestern die wunderschöne Voidozilia-Bucht zum Baden und Schnorcheln. Heute geht es ein letztes mal ins Landesinnere und noch einmal in die Berge. Mal sehen was uns die nächste Bergetappe bringt..



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Kommentare: 1
  • #1

    Claus Pötsch & Marion Pötsch-Böpple (Sonntag, 29 September 2019 14:34)

    Hallo Frau Lieser und Mitreisenden,

    das sind echt tolle Bilder. Wir freuen uns schon wenn wir an die Marokko Reise im Mai 2020 denken. Das wird bestimmt genauso schön.

    Grüße und noch gute Reise

Das sagen Mitfahrer:

"Euer Konzept 'So viel Leitung wie nötig und so viel Freiheit wie möglich' entsprach voll unserem Anspruch." 

Nicole & Achim aus München

 

"Wir sehen die Menschen in Marokko jetzt mit anderen Augen... es ist ein sehr freundliches und kontaktfreudiges Volk!"

Suzanne & Giancarlo aus der Schweiz

 

"Die Tour war super. Der Wechsel von Aktion und Ruhe, Städtetrubel und Abgeschiedenheit in der Natur, das Zusammentreffen mit Einheimischen, die kulinarischen Höhepunkte - alles war gut ausgewählt und wohl organisiert. Wir hätten viel versäumt ohne Euch!"

Jule und Hans