1. Advent unter Palmen oder Tage voller Überraschungen

Zunächst einmal mussten wir uns entscheiden. Allah hat es wettermäßig bislang mit uns sehr gut gemeint, nun war für die Fahrt über die Pässe im Hohen und Mittleren Atlas Schneechaos angekündigt. Was tun? Schnell noch drüberhuschen und im Norden im Regen stehen oder abwarten bis alles vorbei ist? Wir haben uns für die zweite Variante entschieden und einen extra-Tag in Meski, der Palmenoase im Ziz-Tal eingelegt.
Bereits der Ankunftstag war wieder voll mit Erlebnissen. Die Besichtigung der Fossilienschleiferei am Vormittag, eine Frage- und Erzählrunde mit Thomas Friedrich (unserem deutschen Bekannten, der hier seit über 20 Jahren lebt), im Anschluss ein Abendessen im Haus von Abdoul und schließlich der fantastische Musikabend, bei dem aber alle Tanzbeine geschwungen wurden :)
Gestern dann lud Mouloud zur Wanderung durch die Schlucht und zur Besichtigung der alten Lehmkasbah ein, in der er selbst als Kind noch gelebt hat - sehr beeindruckend und berührend. Zum Abschluss des Rundgangs durften wir noch einmal marokkanische Gastfreundschaft genießen und waren in seinem Haus zu Tee, hausgemachtem Brot und Kuchen eingeladen.
Quasi ohne Pause ging es zum nächsten Event: Geburtstagsfeier UND 1. Adventsfeier in einem - Kuchen Torten, Plätzchen, Bier und Wein unter Palmen gab es dazu und eine spontane Musikeinlage von jungen Trommlern, die Stimmung machte (nicht unbedingt Weihnachtsstimmung, aber die ist bei T-Shirt-Wetter und Vogelzwitschern ohnehin nicht herbeizuzaubern...).
Heute ist der Plan: den letzten Tag unter Palmen genießen. Mal sehen, was da wieder "dazwischen kommt" ;)

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Das sagen Mitfahrer:

"Euer Konzept 'So viel Leitung wie nötig und so viel Freiheit wie möglich' entsprach voll unserem Anspruch." 

Nicole & Achim aus München

 

"Wir sehen die Menschen in Marokko jetzt mit anderen Augen... es ist ein sehr freundliches und kontaktfreudiges Volk!"

Suzanne & Giancarlo aus der Schweiz

 

"Die Tour war super. Der Wechsel von Aktion und Ruhe, Städtetrubel und Abgeschiedenheit in der Natur, das Zusammentreffen mit Einheimischen, die kulinarischen Höhepunkte - alles war gut ausgewählt und wohl organisiert. Wir hätten viel versäumt ohne Euch!"

Jule und Hans