Marokko-Erinnerungs-Tour Tag 1: Tarifa

Vera und Dieter....

...erinnern sich an den Tourstart in 2015:

 

Es war der 13. Oktober 2015. Wir kamen – damals noch berufstätig – nach 5 Tagen Anfahrt über die französische Atlantikküste auf unserem Campingplatz nahe Tarifa an, den Eva uns als Sammelpunkt genannt hatte. Einige Teilnehmer der Gruppe waren schon da, wir gaben erst mal eine Runde Begrüßungssekt aus und schon war die Stimmung optimal.

 

Am 14. Oktober trafen dann Christian und Eva ein, und Dieter war erst mal irritiert, stand Christian doch mit dem VW Bus vor dem Waschhaus und hantierte etwas ungeschickt mit dem Wasserschlauch herum. Es klärte sich schnell auf. Die beiden hatten an einer Tankstelle Wasser gefasst – und irgendwie schmeckte das nach Benzin und der Wassertank musste jetzt mal gespült werden.

 

Nach einem tollen Begrüßungsessen in dem Campingbistro, an dessen Fensterscheiben abends das damals tosende Meer brandete, ging es am Morgen des 15. Oktober los.

 

An diesem Morgen herrschte leichte Unruhe, denn die steile Ausfahrt des Campings wollten wir nur ungern benutzen. Es gab eine alternative Notausfahrt – doch die war mit niedrigeren Bäumen gesäumt. Daher hiess es: Kettensäge raus oder doch die 20 % steile Ausfahrt nutzen. Da keine Kettensäge zur Hand war, blieb nur ein Weg. Für Wohnmobile normaler Größe ist das kein Problem. Einer unserer Teilnehmer, ein belgisches Ehepaar, mit dem wir heute noch freundschaftliche Kontakte pflegen, fuhr einen an sich schon großen Concorde (9m lang und knapp 4m hoch). Nicht genug damit – es kam auch ein Anhänger mit einem Motorrad mit nach Marocco. Bei der Ausfahrt passierte es: der Anhänger blieb mit der Kupplung am Knick der Kuppe bei der Ausfahrt auf die Strasse hängen, kuppelte aus und … das Seil war gerissen! Wir hörten auf einmal lautes Rufen und unsere Schweizer Mitfahrer kamen angerannt: Die Männer unserer Gruppe wurden zusammengetrommelt und als Bremsklötze genutzt, damit der Anhänger auf der Stelle blieb und nicht auf das dahinter stehende Mobil der Schweizer rollte. Zum Glück war das Motorrad vorsichtshalber schon vorher entladen und wir mussten nur den leeren Anhänger hoch schieben – was auch nicht ganz einfach war und der Gruppe am Abend dann eine neue Flasche Sekt als Dankeschön bescherte.

 

Puh…. Alles noch mal gut gegangen, es war gleich mal der Gruppenzusammenhalt getestet, der dann auch für die ganze Fahrt über anhielt.

 

Das Bild ist dann schon in Marokko entstanden, das heißt: Die Concorde samt Anhänger haben es heil nach Marokko und auch wieder raus geschafft :)

 

Steffi und Rüdiger ...

.... mussten sich gemeinsam mit der Gruppe beim Tourstart im Dezember 2019 in Geduld üben, als es mit der Fähre rüber gehen sollte und diese über zwei Stunden Verspätung hatte. Dafür ist dieses schöne Bild entstanden, da wir bereits in Richtung untergehende Sonne an unser erstes Ziel in Marokko fuhren.

Da wir momentan leider nicht wirklich reisen dürfen, bestehen diese Blogeinträge aus meinen Erinnerungen oder Anekdoten, Geschichten und Bildern von Mitfahrern.

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Kommentare: 1
  • #1

    Karel & Hilde (Freitag, 01 Mai 2020 10:53)

    Ja der start dieser Marocco-tour hatte es in sich ��

Das sagen Mitfahrer:

"Euer Konzept 'So viel Leitung wie nötig und so viel Freiheit wie möglich' entsprach voll unserem Anspruch." 

Nicole & Achim aus München

 

"Wir sehen die Menschen in Marokko jetzt mit anderen Augen... es ist ein sehr freundliches und kontaktfreudiges Volk!"

Suzanne & Giancarlo aus der Schweiz

 

"Die Tour war super. Der Wechsel von Aktion und Ruhe, Städtetrubel und Abgeschiedenheit in der Natur, das Zusammentreffen mit Einheimischen, die kulinarischen Höhepunkte - alles war gut ausgewählt und wohl organisiert. Wir hätten viel versäumt ohne Euch!"

Jule und Hans