14. Station: Wüstenoase Tata

Meine ersten Marokkotouren haben immer in Tata Halt gemacht. Dort gab es damals einen Campingplatz und das war der kommunale mitten in der Stadt. Er war jetzt wirklich nicht der schönste Platz und dennoch immer brechend voll. So voll, dass wir eines Tages ins öffentliche Freibad nebenan ausweichen mussten! Die Franzosen nahmens gelassen und organisierten sogar Tanzabende IM (leeren) Wasserbecken....

Heute machen die Winter-Spezial-Tour und die Sonnentour dort Station. Es gibt auch neue Campingplätze :)

Die Wasseruhr, die die Wasserzeit misst :)

In Tata gibt es eine Rarität zu bewundern. Geht man durch die üppigen Palmengärten hinter dieser Oasen-Stadt spazieren, trifft man auf ein kleines Häuschen, in dem ein Mann sitzt, der mit einer "Wasseruhr" die Zeit abmisst, in der eine bestimmte Parzelle der Gärten bewässert wird. Dazu werden - wie in den meisten Palmenoasen in Marokko noch üblich - bestimmte Wasser-Kanäle aufgegraben und andere geschlossen, sodass das Wasser nur zu einem bestimmten Feld fließt. Wasser kostet Geld und das muss der "Wasseruhr-Wächter" kassieren und danach das Wasser einteilen. Die Zeit der Bewässerung ist abgelaufen, wenn die Schüssel mit Loch in der Wasserschüssel ganz nach unten gesunken ist. Wie lange das auf einer "echten" Uhr ist? Nur Allah weiß das!

...außerdem noch ein paar Impressionen von der Fahretappe nach Tata....

Steffi erinnert sich....

"Unterwegs wurden wir immer wieder vor Gefahren auf der Straße
gewarnt... und dann standen sie plötzlich vor uns, Kamele im Schilderwald.

In Tata sahen wir dann dieses Schild (auf unserem Weg zur Wasseruhr), das uns verbot, in diesem doch so sehr verlockendem Wasser schwimmen zu gehen.

Kurz vor der Wasseruhr trafen wir auf eine Gottesanbeterin. In freier Natur habe ich sie noch nie gesehen!

Der "Wächter der Wasseruhr" war für mich schon sehr besonders. Er war ganz konzentriert auf irgendwelche Notizen, die er sich auf seine linke Hand schrieb und immer wieder in sein Heft schaute, wo er wohl die wichtigsten Dinge seiner Wasserverteilung notiert hatte."

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Das sagen Mitfahrer:

"Euer Konzept 'So viel Leitung wie nötig und so viel Freiheit wie möglich' entsprach voll unserem Anspruch." 

Nicole & Achim aus München

 

"Wir sehen die Menschen in Marokko jetzt mit anderen Augen... es ist ein sehr freundliches und kontaktfreudiges Volk!"

Suzanne & Giancarlo aus der Schweiz

 

"Die Tour war super. Der Wechsel von Aktion und Ruhe, Städtetrubel und Abgeschiedenheit in der Natur, das Zusammentreffen mit Einheimischen, die kulinarischen Höhepunkte - alles war gut ausgewählt und wohl organisiert. Wir hätten viel versäumt ohne Euch!"

Jule und Hans